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Sandwichelemente mit Hochleistungsdämmstoff – Bestnoten in Wärme- und Brandschutz



Sandwichelemente mit Mineralwolle- und Polyurethan-Dämmkern sind ideale Systemprodukte für den Industrie- und Gewerbebau. Die Kombination der hervorragenden bauphysikalischen und mechanischen Eigenschaften ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

ArcelorMittal Construction Deutschland GmbH ist Hersteller für Dach- und Wandelemente für den industriellen Metallleichtbau und produziert u.a. seit 12 Jahren am Standort Brehna, bei Leipzig Sandwichelemente mit PUR-Dämmung. Die positiven Entwicklungen und Modifikationen des Polyurethan-Dämmstoffes (PUR) zu einem Dämmsystem auf der Basis von Polyisocyanurat (PIR) konnten hier erfolgreich umgesetzt werden. Dies ist ein wichtiger Schritt in der Produktentwicklung und Produktsicherheit.

 

Weitere Informationen:

Ondatherm Sandwichpaneele


Beste Eigenschaften dank PIR-Hochleistungsdämmstoff

In den letzten Jahren hat sich der PIR-Dämmstoff, ein modifizierter Polyurethan-Hartschaum, immer mehr durchgesetzt. Grund hierfür sind u.a. die überzähligen Isocyanat-Moleküle, welche beim Aushärten des Schaumkunststoffs weiter reagieren und den Dämmstoff so von Innen weiter stabilisieren. Durch den so entstehenden hohen Vernetzungsgrad und die ringförmigen Molekularstrukturen verfügt PIR über eine besonders hohe Stabilität und eignet sich daher sehr gut für Dämmelemente, an die hohe statische Anforderungen gestellt werden. Des Weiteren übersteht PIR, im Vergleich zum PUR, auch dauerhaft Temperaturen bis 200 °C und kurzfristig bis 250 °C und überzeugt aus diesem Grund auch im Brandfall mit besserem Feuerwiderstand.

Bis zu 20 % Dämmstoff-Ersparnis dank allgemeiner bauaufsichtlicher „U-Wert“-Zulassung

Neben der Tragfähigkeit ist die Dämmleistung ein weiteres wichtiges Auswahlkriterium. Hier überzeugt der PIR mit einer um ca. 1mW/(mK) verbesserten Wärmeleitfähigkeit gegenüber PUR. Mit Einführung der DIN EN 14509 wurde die Auswahl und Kontrolle des U-Wertes scheinbar einfacher, denn alle Hersteller sind seit dem verpflichtet, auf der CE-Konformitätskennzeichnung den U-Wert auszuweisen. Doch der Schein trügt.

Im Detail bedeutet dies, dass mit der oben beschriebenen „Möglichkeit 2“ die Dämmstoffeigenschaften freiwillig durch ein unabhängiges Institut fremdüberwacht werden und bis zu 20 % Dämmung eingespart werden können. Dies bringt den Bauherren und Investoren neben der Dämmstoff- oder Energieersparnis eine höhere Produktsicherheit, gegenüber Elementen ohne diese Zulassung. Aus diesen Gründen entschied sich ArcelorMittal Construction als einer der ersten Hersteller für diese zusätzliche allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (Z-23.11-1911).

   
   


Im Detail bedeutet dies, dass mit der oben beschriebenen „Möglichkeit 2“ die Dämmstoffeigenschaften freiwillig durch ein unabhängiges Institut fremdüberwacht werden und bis zu 20 % Dämmung eingespart werden können. Dies bringt den Bauherren und Investoren neben der Dämmstoff- oder Energieersparnis eine höhere Produktsicherheit, gegenüber Elementen ohne diese Zulassung. Aus diesen Gründen entschied sich ArcelorMittal Construction als einer der ersten Hersteller für diese zusätzliche allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (Z-23.11-1911).

Guter Brandwiderstand bei besserem Wärmeschutz

   

Eine weitere Besonderheit des PIR ist die, im Vergleich zum PUR, höhere Temperaturbeständigkeit. Bei kürzlich durchgeführten Tests konnte ArcelorMittal Construction nachweisen, dass deren ONDATHERM-Sandwichpaneele nicht nur optimale Wärmedämmung bieten, sondern auch die bestmögliche Klassifizierung im Brandverhalten und Brandwiderstand erreichen.

   
   

Feuerwiderstandsklassen wie „feuerhemmend“ waren bisher nur für Sandwichelemente mit Mineralfaserkern Standard, doch nun haben auch die ONDATHERM-Elemente mit PIR-Kern bewiesen, dass sie sich im Brandfall bewähren. Ab einer Dämmstärke von 100 mm konnten die Wand-Elemente ONDATHERM 1003B mit EI30 und das Dach-Element ONDATHERM 1001TS mit REI30 klassifiziert werden.

Niedrigste Rauchentwicklungsrate im Brandfall

   

Einen noch höheren Stellenwert in der Planung des vorbeugenden Brandschutzes hat die Berücksichtigung des Brandverhaltens. Da die häufigste Todesursache bei Bränden Rauchvergiftung ist und eine starke Rauchentwicklung die Rettungseinsätze erschwert, muss bei der Planung ein Hauptaugenmerk auf die Reduzierung der Rauchrate gelegt werden. Mit Einführung der DIN EN 13501-1 wurde es möglich, aus der Klassifizierung der Sandwichpaneele Rückschlüsse auf die unterschiedliche Rauchentwicklung zu erhalten. Die bestmögliche Klassifizierung für Sandwichelemente mit PIR-Dämmkern ist „B-s1,d0“.

Nachfolgend eine kurze Erläuterung zu den Abkürzungen:

B – Klassifizierung als schwer entflammbar, ohne Beteiligung an der Brandverbreiterung durch Wärmestrahlung
s – Klassifizierung der Rauchentwicklungsrate
d – Klassifizierung bezüglich des Abtropfens

   

Herkömmliche Sandwichelemente mit PUR-Dämmung sind betreffend ihrer Rauchentwicklung mit „s3“, also unbeschränkter Rauchentwicklung klassifiziert, während Elemente mit PIR-Dämmung meist mit begrenzter Rauchentwicklung als „s2“ eingestuft sind. Bei der Prüfung des Brandverhaltens erreichte das

ONDATHERM-Wandelement 1003B die bestmögliche Klassifizierung B-s1,d0. D. h., sie sind schwer entflammbar, mit niedrigster Rauchentwicklung und tropfen im Brandfall nicht ab.

Hochwertige Architektur mit Sandwichelementen

Dass Funktionalität und architektonischer Anspruch kein Widerspruch ist, zeigt der Neubau des Regionallagers der Fa. Edeka in Striegistal / OT Berbersdorf. Zum Einsatz kommt hier z. B. das ONDATHERM 1003 BM, mit einer microprofilierten äußeren Oberfläche und einer Dämmstärke von 120 mm. Besonders gelungen sind die verschiedenen Grautöne, welche nach oben hin schließlich in Weiß enden. Die Innenseite der Fassade ist in Reinweiß gehalten.

   

Eine weitere Referenz für ONDATHERM ist der Neubau der Produktionshalle von Stahlbau Schwärzler GmbH in Isny/Allgäu. Auch hier spielt neben der Funktionalität der ONDATHERM Paneele, mit einer ebenen äußeren Oberfläche und einer Dämmstärke von 120 mm die Ästhetik eine wichtige Rolle. Durch die Verwendung der hochwertigen 50μ-Beschichtung Edyxo® verfügt die Fassade nicht nur über eine besondere UV-, Korrosions- und Schmutzresistenz, sondern erhält auch eine einzigartige, lebendige Optik. Zum Schutz der Fassade bietet ArcelorMittal Construction außerdem besonders innovative Beschichtungen an. Zum einen HAIRCLYN®, eine Beschichtung, welche die Fassade durch ihren Selbstreinigungseffekt lange schmutzfrei und neuwertig erhält und zum anderen FLONTEC®, eine effiziente Anti-Graffiti-Beschichtung.

   

Qualität und Sicherheit

Mit Einführung der harmonisierten Norm DIN EN 14509 für selbsttragende Sandwichelemente besteht keine Pflicht mehr, die Elemente durch ein unabhängiges Institut fremdüberwachen zu lassen. Um die Qualität auch weiterhin objektiv und unabhängig überprüfen zu lassen, ist ArcelorMittal Construction Deutschland Mitglied in der EPAQ und lässt seine Produkte freiwillig fremdüberwachen. Das EPAQ-Label, die „U-Wert Zulassung“ Z23.11-1911 und die „Verwendungszulassung“ Z-10.49-525 gewährleisten höchste Sicherheit und Qualität.


Fazit:
Sandwichelemente mit PIR-Dämmkern vereinen hohe Tragfähigkeit, exzellente Wärmedämmung sowie gute Brandschutzeigenschaften mit einer wirtschaftlichen und ästhetischen Bauweise.